Garten-Blog

  

Nesseln

von Katja

Zurzeit findet man an vielen Stellen die verschiedensten Arten von Nesseln. Nicht alle sind miteinander verwandt. Wir alle kennen natürlich die Brennessel (Urtica dioica), sie bietet sich jetzt gerade dazu an, ihre Blätter zu verarbeiten. Sie hat eine kleine Schwester, die kleine Brennessel (Urtica urens), die findet man aber viel seltener. Beide haben diese fiesen kleinen Brennhaare. Sobald man die Nesseln verarbeitet, brechen die Brennhaare und man kann sie ganz entspannt, z.B. im grünen Smoothie, verzehren. Hier ein tolles Rezept für Bratlinge. Wer die einmal gegessen hat, kann nicht genug davon bekommen.

Brennessel rote Taubnessel Goldnessel Stinknessel

Außerdem findet man gerade verschiedene Taubnesseln, alle in schönster Blüte. Die

rote Taubnessel (Lamium purpureum) und die Goldnessel (Lamium galeobdolon). Sie sind beide nicht mit den Brennesseln verwandt und haben erfreulicherweise auch keine Brennhaare. Wie die Lateinischen Namen erkennen lassen, gehören sie einer anderen Pflanzenfamilie an.

Auch die Taubnesseln lassen sich zu leckeren Gerichten verarbeiten. Die Goldnessel ist roh etwas pelzig, deshalb ist sie angenehmer, wenn man sie im Smoothie oder in warmen Gerichten verwendet.

Zu guter Letzt sei noch die Schwarznessel (Ballota nigra) auch Stinknessel genannt, nochmal eine andere Pflanzenfamilie. Ihr wird eine Beruhigende Wirkung zugesprochen. Dazu würde man sie als Tee zubereiten. Mir ist nicht bekannt, dass sie in der Küche verwendet wird. Sie hat einen relativ unangenehmen Geruch.


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Nesseln

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