Garten-Blog

  

Hopfen

von Katja

Nach drei warmen Tagen, die wir kürzlich hatten, ist vieles regelrecht aus dem Boden geschossen. Aktuell bietet sich der Hopfen an. Er wächst an Zäunen hoch und auch in verwilderten Arealen findet man ihn.

Wie sie er aus?

Der Hopfen ist eine Kletterpflanze, die mehrere Meter hoch werden kann. Die Triebe haben eine Spitze in Form einer Knospe. Die kleinen Blätter, die jetzt gerade anfangen sich zu entfalten, erinnern sehr an Weinblätter. Wie kann man das nun unterscheiden? Der Stängel gibt uns Auskunft. Der Stängel von Wein ist ganz glatt, der von Hopfen ist haarig und fühlt sich deshalb relativ rau an. Auf den folgenden Fotos kann man die rauhen Haare und auch die Triebspitzen gut sehen. Fotos zum Vergrößern einfach anklicken.

Hopfenstängel Hopfentriebe Junger Hopfen

Wofür ist er gut?

Er wirkt beruhigend und stimmungsaufhellend. Dafür macht man, später im Jahr, einen Tee aus den Blüten. Der schmeckt recht bitter im Gegensatz zu den jungen Trieben, um die es heute geht. Die Bitterstoffe sind förderlich für unser gesamtes Verdauungssystem. Sie regen die Produktion von Verdauungssäften an. Um diesen Effekt voll auszunutzen, sollte man den Tee nicht süßen.

Hopfenblüte

Was macht man in der Küche mit Hopfentrieben?

Ich blanchiere sie gerne, d.h. Ich gebe sie für 2, 3 Minuten in kochendes Wasser. Anschließend brate ich sie kurz in Olivenöl. Gestern habe ich damit ein Reste-Essen interessanter gemacht. Man kann sie ebenso pur essen oder in Kombination mit Spargel machen sie sich auch sehr gut.

Jetzt schnell raus in die Natur – die Hopfensaison ist nur kurz.

Hopfen für die Küche Hopfen in Olivenöl braten Mahlzeit mit Hopfentrieben


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